Weihnachtsgeschichten von Zuhause (Heiligabend)

Ich habe euch vor einigen Tagen erzählt, wie das Weihnachtsfest in meiner Kindheit war.
Ich möchte euch jetzt eine andere Geschichte erzählen, wie für mich das Weihnachtsfest in den letzten Jahren war.

Wie manche von euch wissen, hätten wir gerne Kinder gehabt, aber durch die Leukämie und die starke Chemotherapie ist das leider nicht mehr möglich. In meiner Fantasie stellte ich mir Weihnachten immer besonders schön mit einem Kind vor und war zutiefst traurig als ich erfuhr, dass wir niemals Kinder haben werden und ich niemals die Möglichkeit haben werde meine Fantasien zu leben. Was das Thema Adoption angeht,… darüber denken wir noch immer nach aber dadurch dass wir im Moment ein Kinderloses/ freies leben führen gestaltet sich auch unser Weihnachtsfest anders.  😕
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Weihnachtszeit die besinnliche Zeit des Konsumwahns

Hallo meine Lieben

Es ist echt schlimm, wie die Zeit vergeht. Jetzt haben wir schon das dritte Adventswochenende.
Bei uns ist es ordentlich kalt. Ab und zu sieht man es schneien aber der Schnee bleibt nicht liegen. Ich denke nicht das sich idyllische weiße Weihnachten ausgehen. Stattdessen ist alles grau in grau, nass und kalt. Der Winter ist definitiv nicht meine Jahreszeit, aber er gehört genauso zum Leben dazu wie der tot.
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Weihnachtsgeschichten…. Krampus/ Nikolaus

Hallo meine Lieben

Als ich noch kleines Mädchen war, hab ich mich schrecklich vor dem 5. Dezember gefürchtet.
Sobald es dunkel war,.. war ich Zuhause und ich konnte durch das gekippte Fenster die Kuhglocken und Ketten hören. Die Krampus-Scharr zog durch die Straßen. Schleppen Kinder aus ihren Häusern und steckten sie in ihren Korb. Kinder die sich auf der Straße dummeln, bekamen eine mit der Rute.
Ich habe am 5. Dezember immer meine Schuhe geputzt und zur Haustüre gestellt. Ich habe mich immer auf den Nikolaustag gefreut. Wenn ich nächsten Tag aufstand und ein Säckchen davor lag. Gefüllt mit Clementinen, Nüssen und Süßigkeiten. Ich war immer so stolz auf mein Säckchen.
Eines Tages, kam sogar der Nikolaus zu uns Nachhause. Ich habe mich voll gefreut,… bis ich seine Begleiter sah. OH MEIN GOTT! Krampus ist in unserer Wohnung. Ich bin erst einmal ins Klo geflüchtet und habe mich eingesperrt und wollte nicht mehr raus kommen. Meine Eltern gaukelten mir dann vor, dass der Krampus weg ist… ich kam ängstlich aus dem Klo und schwupp setzte es eine mit der Rute. Ich flennte und konnte mich nicht mehr beruhigen.
Der Nikolaus ermahnte mich,… dass ich das nächste Jahr brav sein soll, weil mich sonst der Krampus mitnimmt. Schlussendlich bekam ich dann doch noch ein Säckchen und freute mich unheimlich darüber. Die Tränen waren dadurch auch schnell getrocknet.
Der Krampus kam die nächsten Jahre nicht mehr zu besuch.
Jahre später,… hab ich dann schon gewusst, dass hinter dem Krampus ein Mensch versteckt war und das die Säckchen von meinen Eltern kamen. Meine Eltern hatten nie wirklich viel Geld und dadurch wusste man diese Süßigkeitensäckchen dann doch mehr zu schätzen.
Im Grunde ist es einfach nur schön, wenn der Brauch gelebt wird. Die Familie beisammen ist und man eine schöne gemeinsame Zeit verbringt. 🙂

Liebe Grüße & XOXO
D.

Bräuche/ Traditionen 6. Nikolaustag

Es lebte in Myra ein Bischof namens Nikolaus. Es gibt leider wenige historische Daten über ihn, aber zahlreiche Legenden. Die Mythen sagen, dass Niklaus ein guter Mensch war. Er hat von seinen Eltern ein großes Vermögen geerbt und mit den armen geteilt. Er war großzügig und kümmerte sich um arme Leute, besonders um die Kinder. Er hat Mädchen vor der Prostitution bewahrt, unschuldig verurteilte gerettet und eine Hungersnot abgewendet. Er war ein frommer, menschenfreundlicher Mensch, der dem Volk mit seiner Güte und mit seinem Mut nah war. Er zeigte was Zivilcourage. Nikolaus war der Schutzpatron der Kinder & Seeleuten.
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Bräuche/ Traditionen,… Adventskalender

Der Adventskalender ist einer der schönsten Adventsbräuche die es gibt. Von 1. bis 24. Dezember darf man ein Türchen am Adventskalender öffnen. Jeden Tag rückt man der Geburt Christus ein Stück näher.

Der Adventskalender gehört seit Mitte des 19. Jahrhunderts zum österreichischen Brauchtum.
Es gibt verschiedene Formen des Adventskalenders. Jedes Kalendertürchen hat eine andere Überraschung. Es gibt Kalenderinhalte mit Bilder, Schokolade, Geschichten und andere Inhalte die den Kindern Freude bereiten. Aber der Sinn ist überall der selbe!

Wir haben jedes Jahr einen Adventskalender Zuhause. Seit meiner Kindheit hat mich der Adventskalender begleitet und ich konnte es nie erwarten, bis ich das nächste Türchen öffnen durfte. Die Schokolade schmeckte immer besonders gut, der Meinung bin ich noch immer. Vielleicht mag es auch Einbildung sein, aber die Schokolade schmeckt irgendwie anders, als wenn man sich eine große Tafel Schokolade nach Hause holt.

Seit 2010 gibt es den umgekehrten Adventskalender. Beim umgekehrten Adventskalender geht es nicht darum, die Adventszeit zu verkürzen und etwas zu bekommen. Sondern es geht darum jeden Tag eine Kleinigkeit an haltbaren Lebensmitteln, Hygieneartikel, Kleidungsstücke etc. zu spenden. Dieses soziale Projekt geht von caritative Einrichtungen aus.

Im Grunde hat man das ganze Jahr die Möglichkeit zu helfen, aber ich finde es bietet sich so schön in der Adventszeit an. Sein Herz zu öffnen und nicht nur immer an sich zu denken, sondern auch einmal an andere. Der umkehrte Adventskalender ist hier eine gute Sache mit anderen Menschen zu teilen, die nicht so viel haben.

Seit einigen Jahren unterstützen wir auch einige Projekte, auch unter dem Jahr, weil es uns einfach wichtig ist, dass geholfen wird.
Und egal wie viel oder wenig man hat, man hat immer etwas zu geben, selbst wenn es nur Zeit, einen Platz am Tisch und ein offenes Ohr ist. 🙂

Ich wünsche euch eine schöne, besinnliche Adventszeit!

Liebe Grüße & XOXO
D.