Die Nacht als meine Mutter starb

Die Nacht als meine Mutter starb.

Es war der 8. November….
Sonntagabend….

Meine Mutter lag im Krankenhaus.
Ich lag Zuhause im Bett und schaute Grill den Henssler.

Es war ein ungewöhnlicher, lauer November Abend, deshalb war das Schlafzimmerfenster offen. Ich hörte von draußen eine Krähe schreien.
Deshalb wollte ich sofort ins Krankenhaus fahren. Ich wusste, spürte dass nun der Sterbeprozess bei meiner Mutter begann….. aber mein Mann meinte, es ist alles okay. Wenn etwas passiert wäre, hätte uns das Krankenhaus informiert.

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Gedanken zu Allerheiligen

Die Tage werden kürzer und die Nächte länger.
Die Sonne weicht der Dunkelheit.
Draußen ist es nass und grau.
Die Tage werden kälter.
Die Bäume werden Kahl.
Die Vögel ziehen in den Süden.
Die Tiere in den Wäldern, legen ihren Winterschlaf ein oder bereiten sich auf die lange Kalte Zeit vor.
Alles Leben verschwindet auf dieser Welt und der Schleier zur Anderswelt wird dünner.
Es vergeht kein Jahr, in dem ich nicht zu Allerheiligen an dein Grab gehe und deiner gedenke.
Der Nebelschleier liegt auf deinem Grab.
Nur die Kerze in der Laterne flackert in der Ferne.

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Ein Fest für die Toten

Allerheiligen ist ein Fest der Sterblichkeit. Man gedenkt seinen Ahnen. Jene Menschen die vor uns lebten und starben. Man drückt mit diesem Fest die Dankbarkeit, die Wertschätzung aus und beschenkt an diesem Tag die Toten Verwandten.

Auch wenn der Blick in die Endlichkeit des Lebens nicht leicht ist, tröstet die Erinnerung an die gemeinsame Zeit.

Jeder geht mit dem Verlust eines verstorbenen Menschen anders um.

Mich tröstet der Gedanke, dass der Schleier zur Anderswelt zu Allerheiligen dünner wird. Dass die Seelen unsere Welt besuchen können.

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