Bräuche/ Traditionen …. Rauhnächte

Hallo meine Lieben…

Ich bin kein Rauhnacht Experte aber ich finde diese Zeit sehr spannend und dachte mir, dass ich sie gerne mein weniges Wissen über diese Zeit mit euch teilen möchte.

Vielleicht gibt es ja den einen und anderen Leser, der diesen Beitrag unten in den Kommentaren gerne ergänzen möchte. 🙂

Die Rauhnächte sind die finsterste Zeit des Jahres. Die Tage rund um die Wintersonnenwende, ist eine Zeit in der die Menschen von Aberglauben gezeichnet sind.


Die Rauhnächte sind 12 Nächte um den Jahreswechsel. Sie beginnen am 20./ 21. Dezember in der Thomasnacht und Enden am 5./6. Jänner.

Die Rauhnächte erinnern, an Leben, Tot und Wiedergeburt. In dieser Zeitspanne  war der Schleier zur Anderswelt dünner. Es zogen stürmische, magische Mächte umher. In diesen Tagen treiben Geister, Seelen, Dämonen und andere Wesen ihre Machtspiele. Es ist ein Spiel zwischen Licht und Dunkelheit, zwischen gut und böse.

Im Volksglauben sind angeblich sensible Menschen in diesen Tagen besonders feinfühlig. Sie träumen viel und sind ein offener Kanal, ein Orakel, die ihre eigene Zukunft mit Symbolen sehen können.

In diesen Nächten kann man das Schicksal nach Liebe, Reichtum, Ernte und Glück befragen.

Es gibt viele verschiedene Rauhnachtsrituale.
Dazu gehört zum Beispiel Räuchern um die negative Energie, die bösen Geister zu vertreiben. Patschenwerfen oder Hütelheben.

Es ist wichtig, dass man in der Zeit alte, aufgeschobene Dinge erledigt.
Zum Beispiel ein geliehenes zurück geben.
Schulden begleichen oder Rechnungen bezahlen.
Vielleicht die eine und andere Sache bereinigt,… ein klärendes Gespräch führen.
Aufräumen und die Wohnung putzen.

Meine persönlichen Rituale: 
Ich habe einmal gehört, dass man in dieser Zeit auch keine Wäscheleine spannen soll, den die Geister verhängen sich darin und wenn man die Wäsche darauf aufhängt soll angeblich jemand sterben. Ich weiß nicht ob an dem Mythos etwas dran ist, aber meine Mutter hat daran geglaubt und hat von Weihnachten weg bis zu den Heiligen drei Könige nicht gewaschen oder eine Wäsche aufgehängt.

Was mir in dieser Zeit besonders wichtig ist,…. dass man sich bewusst hinsetzt, und zurück ins alte Jahr sieht.
Das man sich Gedanken darüber macht, was alles in diesem Jahr passiert ist.
Was einem einem gut getan hat und mit welchen Dingen es an der Zeit abzuschließen. Vielleicht gibt es auch Menschen bei denen man sich noch für die Unterstützung bedanken möchte oder vielleicht gibt es jemanden mit den man zerstritten ist und sich versöhnen möchte. Es schadet nicht in die Zukunft sehen und sich zu überlegen, wo steht man jetzt und wo möchte man sein? Sich bewusst Ziele setzen, die man erreichen möchte. Die man anstrebt. Ich schreib mir das auch gerne auf und verbrenn dann diesen Zettel und verstreu die Asche in im Wald und bedanke mich beim Universum, auch wenn das vielleicht für manche etwas albern klingt, aber das ist für mich irgendwie ein Ritual geworden.

Genauso wie ich zu Weihnachten einen Teller mit ein Stück Brot und ein Glas mit Wein aufstelle, so dass meine Verwandten mit am Tisch sitzen und mit uns feiern können.

Ich habe mir auch einmal Runen auf Steine gezeichnet. Ich stellte den Runen eine Frage und habe nach Gefühl einen Stein gezogen.
Ich habe die Bedeutung zu diesem Stein nachgelesen und hab ihn mir unter das Kopfkissen gelegt. In der Nacht träumte ich. Ich träumte sehr Intensiv und bekam auf meine Frage eine Antwort.

Ich denke, dass es sehr viele unterschiedliche Traditionen, Bräuche und Rituale gibt. Manche kennt ihr vielleicht auch schon und manche vielleicht noch nicht! 🙂
Ich lerne auch immer wieder neue Traditionen, Bräuche und Rituale kennen. 🙂

Zum Beispiel:

Traumdeutung: 
Falls ihr in den Rauhnächten träumt, schreibt sofort in der Früh eure Träume nieder. Da sind sie noch frisch und ihr könnt euch daran erinnern. Hebt euch eure niedergeschriebenen Träume gut auf. Den sie sind ein Orakel für 2020. Mit euren Träumen seht ihr mit Symbolen eure Zukunft!

Wettervorhersage:
Man kann angeblich auch von 26. Dezember weg das Wetter für das ganze Jahr, in der Rauhnacht bestimmen.

26.12 = Jänner
27.12 = Februar
28.12 = März
29.12 = April
30.12 = Mai
31.12 = Juni
01.01 = Juli
02.01= August
03.01 = September
04.01 = Oktober
05.01 = November
06.01 = Dezember

Vorhersage Regenwetter: 
Ich habe auch gehört, dass es ein Ritual gibt in dem man das Regenwetter vorhersagen kann.

Man nimmt einen Zwiebel und schneidet ihn in 12 Schalen. Jede Schale steht für einen Monat. Man gibt auf die Zwiebelschale Salz und wartet eine Stunde. Man sieht an Hand des Zwiebelsaftes, wieviel Regen es in den Monaten geben soll.

Blei bzw. Wachsgießen
Bleigießen bzw. Wachsgießen ist auch eine typische Tradition zu Silvester. Ein Orakel, mit dem man die Zukunft bestimmen kann. Man sieht an Hand der gegossenen Figur ein Symbol und dieses Symbol hat eine bestimmte Bedeutung. Darüber kann man sehr viel im Internet auch nachlesen.

Wegscheide 
Wenn man in den Rauhnächten an eine Wegscheide geht, soll man angeblich in der Nacht von seinem zukünftigen Ehemann träumen.

Ich weiß leider nicht so genau was hinter dem Brauchtum Patschwerfen und Hütelheben steckt, vielleicht weiß das jemand von euch?!

Welche Traditionen und Bräuche kennt ihr den noch?
Wie verbringt ihr die Rauhnächte?
Was ich euch in dieser Zeit besonders wichtig?

Ich wünsche euch eine angenehme Zeit und denke an euch!

Liebe Grüße & XOXO
D.

 

3 Gedanken zu “Bräuche/ Traditionen …. Rauhnächte

  1. amanita schreibt:

    Wir machen in den Rauhnächten gar nichts Spezielles, aber ich habe mal gelesen, dass man in dieser Zeit nichts tun oder in Gang setzen soll, was sich dreht, da die Geister davon angezogen werden. Z.B. Wäsche waschen, Auto fahren, CDs spielen, Mehl mahlen, im Kreis oder mit Drehungen tanzen, Kreisspiele… Es heißt auch, wenn in der Zeit der Raunächte jemand beerdigt wird, dann holt er einen nach.
    In der Weihnachtsnacht soll man den Tieren eine Extraportion Futter geben und darauf achten, ob sie einem etwas sagen wollen. Denn es heißt, in dieser Nacht verstehe man die Sprache der Tiere.
    Wir könnten es zumindest probieren🙂

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    • Diana schreibt:

      Ich hab gehört, wenn man die Tiere sprechen hört,…. dass man kurz drauf stirbt. Also hoffe ich das kein Tier mit mir reden wird oder ich mir das nur Einbilde. 🙈

      Aber das mit dem drehen,… hab ich noch nie gehört. Finde ich aber sehr spannend.

      Man soll in der Zeit ja auch keine Karten oder Würfelspiele spielen. Aber ich weiß nicht genau warum.

      Du kannst mir ja erzählen, wenn du möchtest, wie du die Rauhnächte für dich empfunden hast.

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      • amanita schreibt:

        Beim Kartenspielen und Würfeln soll immer der Teufel mitspielen, das ist wohl der Grund😄Ja, meine Raunächte werden sicher eher unspektakulär (einzig dämonisches Ereignis wird wohl wieder meine Schwiegermom sein, die ihr Gebiss rausnimmt)🤪Die Katze spricht ohnehin dauernd mit mir (oft beschwert sie sich allerdings) und sollte ein Säckchen Geld nachts durchs Fenster geflogen kommen, nehme ich es😄Ferner werde ich Francis Fukuyama lesen, Flöte spielen und meinem Hausdämon Terrorkid aus dem Weg zu gehen versuchen🙂🙃😉🙂🙃😉

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