Mein Kater der Stinkesoky ❤︎ ❤︎ ❤︎

Ich hab einen 13. jährigen Kater Namens Soky. Er ist ein sehr lebhafter, temperamentvoller, arroganter Kater der genau weiß, dass er ein hübsch Kerl ist. Ein Hingucker für jedes Weibchen. Er ist auch ein Schreihals der an manchen Tagen, einen den letzten Nerv rauben kann. Das hat er wohl von seiner Mutter. Er ist ein sehr intelligenter Jäger der auch ab und zu mal einen Parkour geht. Wichtig ist ihm auch dass Rituale eingehalten werden. Werden sie nicht eingehalten, macht er sich bemerkbar. Er redet mit uns und das nicht gerade wenig. Er muss auch immer das letzte Miau in unserem Dialog haben.

Soky lernte ich durch eine ehemalige Nachbarin kennen. Wir wohnten beide damals in einer kleinen süßen Dachgeschosswohnung. Ich habe mich mit der Nachbarin immer zwischen Tür und Angel unterhalten und Soky war schon früher ein sehr neugieriger, entdeckungsfreudiger Kater. Der sich still und heimlich in meine Wohnung schlich.

Ich kam erst später drauf dass er sich hinter einem Vorhang in meiner Abstellnische versteckte. Ich brachte ihn zurück zur Nachbarin. Naja…. wieso soll ich ihn zurück bringen wenn er im nächsten Moment wieder in meine Wohnung schlich und meinen Hasen die Luna entdeckte. Soky und Luna waren fast gleich alt. Die Luna fand er damals schon sehr interessant und wollte auch öfter mit ihr spielen. Als er später zu uns kam, legte er sich zu Luna in den Käfig. Sie fraßen gemeinsam frisches Gras und haben gemeinsam gekuschelt. Luna starb diesen Frühling mit 13 Jahren.

Aber nun gut… er durfte ja nicht bei mir bleiben, also ging es wieder zurück zur Nachbarin. Naja Soky ist halt auch sehr ausgefuchst und ging einfach mal über dass Dach in unsere Wohnung. Es war ihm egal, dass er schon mal bei der Nachbarin von Dach fiel. Er wollte unbedingt in meine Wohnung. Stil und heimlich schlich er durch die Wohnung und als ich ihn im Wohnzimmer sah, als er Anlauf nahm und gegen die Scheibe des Aquariums sprang, wusste ich… du bist mein Kater. Auch wenn diese Aktion ganz schön doof von ihm war, wusste ich zu diesem Zeitpunkt schon dass er ein schlauer Kater war. Ich hab dann mit der Nachbarin gesprochen ob sie schon einen neuen Besitzer für ihn hatte, weil dass nicht der Fall war, wurde Soky ein Teil meiner Familie. Mein Mann Michael gab ihn den seinen Namen. Soky! Stinkesoky ist er nur, wenn er etwas angestellt hat. 

Seit 13 Jahren begleitet er uns schon. Vor der Leukämie war er total auf mich fixiert. Er ging dort hin wo ich war. Er musste dort liegen wo ich lag. Er musste dann fressen wenn ich zum Essen hatte. Er musste in der Nacht bei mir liegen und wenn er das nicht durfte, macht er mit seinen Katzen Gejammer Terror. Als ich dann nach der Stammzellen Transplantation nach Hause kam, hätte er nicht ins Schlafzimmer dürfen. Nur das Problem war, dass ich mich im dunklen nicht zurecht fand. Also war er im Schlafzimmer. Es war so als hätte er gewusst, dass er nicht zu mir darf. Das er nicht bei mir schlafen darf. Das ich ihn nicht streicheln darf. Also schlief er zwar bei mir im Bett, allerdings unten bei den Füßen. Als ich dann das ok bekam, dass ich ihn wieder streicheln darf, merkte er auch, dass er wieder neben mir im Bett liegen darf. Wie ein kleines Plüschtier.

Er war schon immer ein Stubentiger und ich möchte ihn ehrlich gesagt auch nicht raus lassen, da bei uns ein neues Wasserkraftwerk gebaut wird und dadurch ein reger Verkehr ist. Doch neulich hat er herausgefunden wie man die Fliegengittertür öffnet. Er drücke seinen Körper immer wieder dagegen. Bis die Türe von alleine aufging. Er spazierte raus und ging wieder einmal auf Entdeckungsreise. Ich gab das absolut nicht mit bekommen. Erst als mein Mann rein kam, mich lautstark beim Namen rief und mir erklärte dass Soky unter der Terrasse ist. Seit dem möchte er ständig raus. Mir tut es ja auch leid das der Kleine nicht raus darf aber ich weiß lieber wo er ist und dass es ihm gut geht. Den ich möchte ihm nicht am Abend, in meinen Bett missen.❤︎

Ich wünsche euch einen schönen Tag.
Liebe Grüße und

3 Gedanken zu “Mein Kater der Stinkesoky ❤︎ ❤︎ ❤︎

  1. koenigfrosch schreibt:

    Sehr rührend geschrieben. 🙂 meine susen darf auch nicht raus, mitten in der Stadt ist es aber auch zu gefährlich. Mir tut das auch manchmal leid, weil sie so lebhaft ist. Anders geht es nur leider nicht. Liebe Grüße

    Gefällt 1 Person

    • Diana schreibt:

      Hallo, danke für dein Feedback und deine liebe Antwort.

      Ich finde Haustiere sind Familienmitglieder und gerade bei Katzen die draußen rum Streunen hätte ich immer Angst, dass ihnen etwas zustoßen könnte. 

Es ist schon schlimm genug wenn ein Haustier durch eine Krankheit oder eines natürlichen Todes stirbt aber ich könnte es mir niemals verzeihen, wenn es durch mein Handeln wäre. Wenn ich ihn raus schicken würde. Klar ich kann ihn verstehen. Draußen ist es spannend, interessant und es gibt viel neues zum Entdecken, aber ich könnte es mir nicht verzeihen, wenn er eines Tages nicht mehr nach Hause kommen würde. Da ertrag ich lieber seinen Katzen Jammer.

      Gefällt 1 Person

Schreibe eine Antwort zu koenigfrosch Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s