Bräuche/ Traditionen 5. Dezember Krampustag

Der Krampustag ist der 5. Dezember. Der Vorabend des Festes des heiligen Nikolauses.
Der Krampus  ist im Brauchtum eine Schreckgestalt, die in der Adventszeit nicht fehlen darf.
Er treibt am 5. Dezember in der Nacht auf den 6. Dezember sein Unwesen. Man sieht ihn nicht aber man hört ihn durch seine Kuhglocke und das rasseln seiner Eisenkette.
Kinder die das ganze Jahr unartig waren, müssen sich in der Nacht vor der dämonischen Gestalt hüten.
Der Krampus kommt nur zu jenen Kindern, die unartig waren. Sie werden in seine Pute gesteckt und verschleppt. Wenn die Kinder zurück kommen, sind sie wie ausgewechselt.
Man weiß nicht, was der Krampus in der Nacht von 5. auf 6. Dezember mit ihnen angestellt hat.
Manche Kinder werden auch mit einem Sack Kohle oder mit einer Ruhe bestraft.
Wer artig und böse war,… entscheidet der Nikolaus der uns am 6. Dezember besucht.
Manchmal wird der Nikolaus am 6. Dezember auch von Krampus begleitet.
Der Krampus ist eine Warnung, wenn du dich nicht besserst,… wird dich der Krampus nächstes Jahr holen und bestrafen.

Liebe dämonische Grüße 😀 & XOXO
D.

Bräuche/ Traditionen 4. Dezember Barbaratag

„Heilige Barbara,
Du edle Braut,
Mein Leib und Seel´ dir anvertraut,
Sowohl im Leben wie im Tod,
Kommen mir zu Hilf´ in letzter Not!“

Am 4. Dezember, schneiden wir Barbarazweige (Kirschzweige) und stellen sie bis 24. Dezember in die Vase. Wenn die Zweige am heiligen Abend blühen, bringt es Glück und Segen!

Die Geschichte zur heiligen Barbara
Der wohlhabende Heide Dioscorus ließ seine Tocher aus väterlicher Eifersucht in einen Turm sperren. Nur eine alte Magd hatte Zutritt. Barbara ließ sich heimlich taufen und verteidige trotz Folger standhaft ihren Glauben, weswegen sie von ihrem Vater eigenhändig enthauptet wurde.

Die Legende besagt, dass zu Weihnachten Blumen auf ihrem Grab blühen.

Mit dem Einwässern der Kirschzweige möchte man diese Erinnerung erhalten

Liebe Grüße & XOXO
D.

Weihnachtsgeschichten von Zuhause

Ich bin gerade etwas melancholisch und schwelge in Erinnerungen!

Als ich noch ein Kind war,… war die Adventszeit für mich etwas ganz besonderes. Ich konnte es nicht erwarten bis endlich das Christkind vor der Tür stand und die Geschenke brachte. Jeden Tag habe ich ein Türchen von meinen Adventskalender geöffnet und die Tage bis Weihnachten gezählt.

Heute sitz ich hier und denk darüber nach, wie schön es in der Adventszeit war,… als ich gemeinsam mit meiner Mutter in der Küche stand und gemeinsam Kekse für Weihnachten backten.
Im Hintergrund lief von Peter Alexander und Heintje Weihnachtsmusik. Während meine Mutter die Zutaten für den Teig zusammen geknetet hatte und ich stolz beim ausstechen helfen durfte.

Wenn ich etwas von dem rohen Teig aß, hörte ich immer: „Du sollst nicht den rohen Teig essen,… das ist ungesund davon bekommst du Bauchschmerzen.“ Und wenn die Kekse fertig waren… und ich mir einen stibitze hörte ich ihre mahnente Stimme: „Iss nicht alle Kekse auf, sonst haben wir keine zu Weihnachten.“

Wenn wir fertig mit dem Backen waren, hat sie die Kekse liebevoll verziert und in Keksdosen gepackt und im Schlafzimmer versteckt.

Es war bei uns Tradition, dass erst am 24. Dezember die Kekse und der Stollen auf den Tisch kamen.

Wenn unsere Eltern außer Haus waren, schlich sich mein Bruder heimlich ins Schlafzimmer und versorgte uns mit Kekse.

Irgendwann hat sich meine Mutter gewundert,… dass die Kekse immer weniger wurden. Aber sie hat uns nicht geschimpft oder bestraft. Sie hat sich denk ich gefreut, dass uns ihre Kekse so gut schmeckten.

Liebe Grüße & XOXO
D.

48. Kalenderwoche …. 25. November bis 1. Dezember 2019

Hallo meine Lieben wie gehts euch?

Ich hoffe ihr hattet ein schönes erstes Adventswochenende mit euren Lieben?!?!

Es ist wieder so weit,… ein kleines Update über das was diese Woche alles passiert ist.

Im Grunde schreib ich seit Wochen nichts anderes,… außer das sich nicht viel tut. Es im Grunde auch besser,… wenn es sich nichts tut,… den dann kann auch nichts negatives passieren aber etwas mehr Action würde ich mir schon wünschen.

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Bräuche/ Traditionen Bratwürstlsonntag

Hallo alle zusammen

Wir haben hier in Oberösterreich einen kleinen Brauch und zwar, gibt es am 1. Adventsonntag verschiedene Bratwürste mit Bratkartoffeln, Brot, Sauerkraut und Senf zum Mittagessen.

Man weiß nicht genau woher der Brauch kommt, es wird viel darüber erzählt. Zum Beispiel hatten früher die Menschen nicht so viel Geld und konnten ihr Tiere nicht mit Nahrung über den Winter bringen, deshalb haben sie das Vieh geschlachtet. Dadurch dass Bratwürste schnell verderben wurden sie in der kalten Jahreszeit produziert und weil der Schafdarm eine teure Angelegenheit war, wurden die Bratwürste für einen besonderen Anlass aufgehoben und daraus entstand angeblich der Bratwürstlsonntag.

Wie jedes Jahr gibt es deshalb bei uns am 1. Adventsonntag Bratwürste zum Essen.

Wer von euch lebt noch diesen Brauch?

Liebe Grüße & XOXO
D.

Adventskranz

Hallo alle zusammen


Mit der Adventszeit bereitet man sich auf die Geburt Jesu vor. Die Leute beginnen ihre Wohnräume festlich zu schmücken und zu dekorieren. Es wurde daraus viel mehr eine “Vorweihnachtliche-Tradition“. Dabei spielt der Adventskranz eine sehr große Rolle, der überhaupt nicht mehr aus unseren Wohnzimmern weg zu denken ist. Aber welche Bedeutung hat der Adventskranz und woher stammt dieser Brauch eigentlich?

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Bräuche/ Traditionen,… Adventskalender

Der Adventskalender ist einer der schönsten Adventsbräuche die es gibt. Von 1. bis 24. Dezember darf man ein Türchen am Adventskalender öffnen. Jeden Tag rückt man der Geburt Christus ein Stück näher.

Der Adventskalender gehört seit Mitte des 19. Jahrhunderts zum österreichischen Brauchtum.
Es gibt verschiedene Formen des Adventskalenders. Jedes Kalendertürchen hat eine andere Überraschung. Es gibt Kalenderinhalte mit Bilder, Schokolade, Geschichten und andere Inhalte die den Kindern Freude bereiten. Aber der Sinn ist überall der selbe!

Wir haben jedes Jahr einen Adventskalender Zuhause. Seit meiner Kindheit hat mich der Adventskalender begleitet und ich konnte es nie erwarten, bis ich das nächste Türchen öffnen durfte. Die Schokolade schmeckte immer besonders gut, der Meinung bin ich noch immer. Vielleicht mag es auch Einbildung sein, aber die Schokolade schmeckt irgendwie anders, als wenn man sich eine große Tafel Schokolade nach Hause holt.

Seit 2010 gibt es den umgekehrten Adventskalender. Beim umgekehrten Adventskalender geht es nicht darum, die Adventszeit zu verkürzen und etwas zu bekommen. Sondern es geht darum jeden Tag eine Kleinigkeit an haltbaren Lebensmitteln, Hygieneartikel, Kleidungsstücke etc. zu spenden. Dieses soziale Projekt geht von caritative Einrichtungen aus.

Im Grunde hat man das ganze Jahr die Möglichkeit zu helfen, aber ich finde es bietet sich so schön in der Adventszeit an. Sein Herz zu öffnen und nicht nur immer an sich zu denken, sondern auch einmal an andere. Der umkehrte Adventskalender ist hier eine gute Sache mit anderen Menschen zu teilen, die nicht so viel haben.

Seit einigen Jahren unterstützen wir auch einige Projekte, auch unter dem Jahr, weil es uns einfach wichtig ist, dass geholfen wird.
Und egal wie viel oder wenig man hat, man hat immer etwas zu geben, selbst wenn es nur Zeit, einen Platz am Tisch und ein offenes Ohr ist. 🙂

Ich wünsche euch eine schöne, besinnliche Adventszeit!

Liebe Grüße & XOXO
D.

Ein Leben ohne dich,….

„Ein Leben ohne dich,
kann ich mir nicht vorstellen. „

Ein Satz den man oft als Liebesklärung hört. Wenn man auf der rosa Wolke sitzt und noch alles perfekt in der Beziehung ist.

Ein Satz mit einer tiefen Bedeutung der bereits von Kindern gesprochen wird. Die Frage ist, ob Kindern diese Bedeutung von diesem Satz bewusst ist?

Ein Leben ohne dich, kann ich mir nicht vorstellen, ist eine tolle Liebeserklärung aber zu gleich sagt dieser Satz aus,… ohne dich kann ich nicht. So als wäre man von dieser Person abhängig, wie von einer Droge.

Es spricht nichts dagegen sein Leben mit einander andere Person zu teilen aber man sollte nicht zulassen, dass man sein Leben, sein Glück von einer anderen Person abhängig macht.

Wenn man das Verstanden hat, ist das zusammen leben um einiges einfacher aber man darf niemals zu lassen, dass jemand anderes über sein Leben und Glück bestimmt. Man hat es selbst in der Hand glücklich zu sein.

Liebe Grüße & XOXO
D.